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Montag, 30. August 2010

Limousine,Regenwald und fiesta por favor!

Ich sitze in der Schule,..wir sollen irgendetwas am Pc machen, sozusagen Computerkunde:D Naja,..da ich ja weiss was ein Computer ist darf ich mich anderweitig beschaeftigen. DAs vergangene Wochenende war unglaublich. Spannend,neu,aufregend,..und vorallem stand irgendwie alles im Kontrast zueinander. AM Freitag war eine riesige "fiesta",..der 15. Geburtstag von meiner Cusine! Ich habe erst nicht verstanden warum ich mich dafuer schick machen soll, erst als ich in einer weissen Strch-Limo sass, umgeben von Blumenmaedchen in pinken Ballkleidern und dem Geburtstagskind mit Krone auf dem Kopf habe ich verstanden warum.. Zuerst sind dann alle Gaeste in die Kirche gegangen, das gehoert sozusagen zur Tradition: man dankt vor dem Essen,vor einer Feier,( egal vor was eigentlich) immer Gott. Danach sind wir in einen riesige Park gefahren um Fotos zu machen..viele Fotos:D. Die eigentliche Feier war dann in einen risigen Haus mit Pool und Palmen, Sand, pinken Stuehlen ....
ich schreibe spaeter mehr..Kuesse nach Deutschland<3

Dienstag, 24. August 2010

Angekommen in Ecuador. Alles ist anders hier: das essen, das Klima, die Menschen, ALLES einfach. Zeitweise war ich wirklich kurz vor einem Kulturschock, was nicht unbedingt das ist, was man am ersten Tag gut gebrauchen kann. Zuallererst wird man nämlich jedem vorgestellt- und wenn die Ecuadorianer jedem sagen,dann meinen sie auch tatsächlich jeden mit dem sie im Entferntesten etwas zu tun haben. Ich kenne jetzt schon die gesamte familia, Marys Nachbarn, ihre Tanzlehrerin, Pedro vom Tacco-Stand, den Ex-Freund von Anjhe, alle Ober- und Untermieter....Naja, zur Stadt: Machala ist eine sehr andere Stadt als man sie vielleicht aus Europa kennt. Es ist sehr schmutzig hier,sehr laut aber egal wie arm oder reich die Menschen hier sind, in welchen Verhältnissen sie auch leben mögen, aus welchen unterschiedlichne" Klassen" sie kommen: der freundliche und humorvolle Umgang miteinander und die Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft der Ecuadorianer verbindet sie auf eine Art und Weise die mir aus Deutschland sehr fremd ist.  Genauso wie man jedoch herzlich gegrüßt wird, wird man auch hemmungslos angestarrt, das ist erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Das Verhalten der Menschen hier (insbesondere meiner Gastfamilie ) scheint keinem genauen Zeitplan zu folgen, man plant eher spontan,kurzfristig,so wie es gerade passt. Man besucht zum Bespiel auch einfach jemanden für ein paar Tage ohne das vorher anzukündigen. Die Tanzstunde, die im Park stadtfindet , wird immer erst am Abend vorher geplant und ist abhängig von der Verfügbarkeit des CD-Players.Die Wertevorstellungen hier sind einfach komplett anders: eine Busfahrt kostet 20ct , ein normaler Bürger aus Machala hat ein monatl. EInkommen von plus minus 200$, für die gesamte Familie- was auch erklärt warum so viel gestohlen wird und alle hier sehr vorsichtig sind, die mehr als 20$ in der Tasche haben.
Morgen ist mein erster Schultag,ich bin schonsehr gespannt...